Deutsch von Anja Kootz
Alumna des renommierten Georges-Arthur-Goldschmidt-Programms
Prag, 1552: Während die Juden der Stadt verfolgt werden, formt der Maharal – der Oberrabbiner Judah Loew – ein Geschöpf aus Lehm, das seine Gemeinde beschützen soll: den Golem, den er Joseph nennt. Ein kleines Mädchen, Zelmira, ist heimliche Zeugin dieser Zeremonie und verfolgt das Schicksal dieses Lehmwesens sowie das wachsende Interesse von Kaiser Rudolf II. Doch nach und nach scheint der Riese zu handeln, als hätte er einen eigenen Willen...
Die ganze Frage nach seinem Gewissen und seiner Menschlichkeit stellt sich. L'ombre du Golem ist eine poetische Meditation über Toleranz, Freiheit und die Bedeutung des Menschseins.
„Die schöne Einfachheit des Textes lässt die Tradition der mündlichen Überlieferung des Mythos anklingen. Sie hallt wider in der dunklen und leuchtenden Poesie der hervorragend komponierten Illustrationen."
„Ein Roman über Glauben und Toleranz, der sich wie eine mythologische Erzählung liest."
„Ein wunderschönes Album."